Truman Capote räumt auf: Kurzgeschichten sind keine Fingerübungen!
    „Johann Siegfried von Ehrenfeld stach unbekümmert in das Meer der Nacht. Das Gewässer bekannt, das Schiff gerüstet und die Mannschaft loyal ergeben, ging sein Blick aufs Ziel: kalt, klar und schneidend, wie der Rumpf im Wasser. …“

    Sommeliers an die Wand.
    Die Unterschiedslosigkeit des Begehrens macht es uns verdächtig. Böse, aber gut trainierte Zungen, nennen es geschmacklos. Ihr Urteil verdirbt auch jenen den Appetit, die sich gar nicht auskennen. Dieser Aberglaube an die überlegene Vernunft des Feinschmeckers besorgt das schlechte Gewissen des Hungrigen.

    Wie glücklich kann sich schätzen, der eine Abneigung entwickelt.

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